Aba, die Labradorhündin

Aba, die Labradorhündin

Verfasst von Bianca Kiesewetter, Mitarbeiterin Tagesgruppe Rhauderfehn

Hallo,

ich bin Aba, eine 10jährige Labradorhündin. Im Alter von 10 Wochen bin ich bei Bianca eingezogen und wohne seitdem mit ihr zusammen. Seit ich 18 Wochen alt bin, gehe ich mit Bianca zusammen in der Tagesgruppe Leer des Leinerstifts arbeiten. Ich habe eine pädagogische Aufgabe. Wir sind ein tolles Team. Hier darf ich mit den Kindern spielen, schmusen und lernen. Such -und Apportierspiele sind meine Leidenschaft. Die Kinder aus der Tagesgruppe sind sehr umsichtig mit mir. Zu Weihnachten backen sie sogar Hundekekse für mich und meine Hundefreunde im Tierheim. Das ist toll – das sind einfach tolle Kinder!

Nach so vielen schönen Jahren in der Tagesgruppe Leer, wechseln Bianca und ich 2020 in die Tagesgruppe Rhauderfehn. Die Kinder dort in der Tagesgruppe haben mich toll aufgenommen und schnell die Regeln im Umgang mit mir verstanden. Hier werde ich mit Spaziergängen und Schmusen verwöhnt und ich bin mir sicher, auch hier wird es eine super Zeit werden, mit auch ganz tollen Kindern. Und wer weiß, vielleicht bekomme ich zu Weihnachten wieder Hundekekse gebacken.

Eure Aba

 

 

Balu und Du- Eine ganz besondere Freundschaft

Balu und Du- Eine ganz besondere Freundschaft

Verfasst von Conny Deters, Mitarbeiterin Tagesgruppe Emden

Wie im Dschungelbuch, in welchem der große Bär Balu den kleinen Mogli an die Hand nimmt, begleitet im Mentorenprojekt „Balu und Du“ ein junger Erwachsener ein Grundschulkind und ermöglicht ihm so Neues zu entdecken. Das 2002 in Osnabrück entstandene Mentorenprojekt „Balu und Du“, welches mittlerweile an fast 120 Standorten in ganz Deutschland etabliert ist, fördert Grundschulkinder im außerschulischen Bereich. Junge ehrenamtliche Mentoren übernehmen als Balu für ein Jahr eine individuelle Patenschaft für ein Kind und stehen diesem einmal wöchentlich zur Seite um neue Erfahrungen und außerschulische Lernanregungen zu bieten. Durch persönliche Zuwendung und aktive Freizeitgestaltung helfen die Balus ihren Moglis sich in der Gesellschaft zu entwickeln und den Herausforderungen des Alltags erfolgreich zu begegnen. Im Fokus des Projektes steht die Thematik des informellen Lernens. Dies bedeutet, dass die Kinder außerhalb des schulischen Kontextes auf praktischem Wege Lernanreize bekommen und durch neue Erlebnisse mit einer Bezugsperson ihre Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen erweitern können. Das wirksamkeitserforschte und mehrfach ausgezeichnete Projekt wurde 2015 in Emden installiert und konnte bis jetzt um die 85 Grundschulkinder erreichen. Unter der Leitung von Dipl. Soz. Päd. Christa Lage vom Leinerstift Ostfriesland gGmbH und Prof. Dr. Astrid Hübner von der Hochschule Emden/Leer und durch die Finanzierung der Stadt Emden verbindet und begleitet Soz. Arb. Conny Deterts ebenfalls von der Leinerstift Ostfriesland gGmbH als Projektkoordinatorin die ehrenamtlichen Gespanne. Derzeit betreuen 25 Studierende jeweils ein Kind von Emder Grundschulen und erkunden in den wöchentlichen Treffen ihren Sozialraum in Emden. Diese Treffen können zum Beispiel, wie auf dem Foto aussehen, auf dem ein Balu mit seinem Mogli an der Nordsee Sandbilder malt.